Freising (sm) – Die Freisinger Judoka haben das erhoffte Erfolgserlebnis zum Saisonabschluss klar verpasst. Nach der 5:15-Heimniederlage gegen die KG Germering-Fürstenfeldbruck bleiben die Domstädter mit 2:10 Zählern vorerst Tabellenletzter. Sollte Eichstätt II den letzten Kampf ebenfalls noch verlieren, ginge es im Endklassement für die Domstädter wegen der besseren Unterbewertung zumindest noch um einen Platz nach oben.

Freisings Trainer Stefan Steinsdorfer war nach der deutlichen Niederlage natürlich enttäuscht und gab vor allem seinen jungen Kämpfern noch einen Rat für die nächste Saison mit auf den Weg. „Man hat dieses Jahr wieder gesehen, wie ausgeglichen es in der Bezirksliga zugeht. Nur durch hundertprozentigen Einsatz und regelmäßiges Training kommt man dauerhaft zum Erfolg. Wenn sich daran nichts Grundlegendes ändert, wird sich dieser auch nicht einstellen. Geschenkt wird einem auch in dieser Liga nichts."

Schon im ersten Durchgang unterstrichen die Gäste aus Germering klar ihre Ambitionen sich für das Ligafinale zu qualifizieren und bestimmten eindeutig das Geschehen. Gerade einmal einen Sieg durch Andreas Schwaiger (bis 90 kg) konnte der Judoclub bis zu Pause verbuchen. Überzeugen konnten außerdem noch Thomas Prinner (bis 66 kg) und Chris Luigs (bis 73 kg), die ihre Gegner zumindest an den Rand einer Niederlage brachten, am Ende aber doch das Nachsehen hatten.

Im zweiten Abschnitt lief es für die Domstädter mit 4:6 etwas besser. Thomas Prinner, Wolfgang Widl, erneut Andreas Schwaiger und Christian Hamberger kamen zu vorzeitigen Erfolgen und konnten das Endergebnis aus Freisinger Sicht insgesamt freundlicher gestalten.

Tino Kittler 2 06.02.2010 1. DG Eichsttt