Freising (sm) – Die Freisinger Judoka haben das erhoffte Erfolgserlebnis zum Saisonabschluss verpasst. 
Nach der 7:13-Niederlage beim SC Unterpfaffenhofen-Germering bleiben die Domstädter als einzigstes Team in der Bezirksliga ohne Punktgewinn und beenden die Saison auf dem sechsten Tabellenplatz.

Freisings Trainer Stefan Steinsdorfer war natürlich enttäuscht, wollte seinem Team aber keinen großen Vorwurf machen. „Wir haben uns gegen Germering durchaus etwas ausgerechnet, hatten aber wie in Moosburg das Pech auf eine hochmotivierte Mannschaft in Bestbesetzung zu treffen. Das muss man einfach anerkennen.“

Steinsdorfer gab vor allem seinen jungen Kämpfern aber noch einen Rat für die nächste Saison. „Man hat dieses Jahr wieder gesehen, wie ausgeglichen es in der Bezirksliga zugeht. Nur durch hundertprozentigen Einsatz und regelmäßiges Training kommt man dauerhaft zum Erfolg. Außerdem sind manche meiner Jungs auf der Matte einfach noch zu brav. Daran müssen wir verstärkt arbeiten, denn auch in dieser Liga gibt es nichts geschenkt.“

Im ersten Durchgang konnte der Judoclub die Begegnung lange offen gestalten. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand, sorgten die Schwergewichtler Andreas Schwaiger und Roland Stangl für den Ausgleich. Christian Hamberger brachte die Domstädter anschließend sogar mit 3:2 in Führung, doch Germering konterte und zog auf 5:3 davon. Benjamin Roos konnte zwar noch einmal verkürzen, doch die Gastgeber gingen letztlich mit einer 6:4-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Freisinger Kämpfern nicht mehr den Gegner ernsthaft gefährden. Zwar gewannen Andreas Schwaiger, Christian Hamberger und Benjamin Roos erneut ihre Begegnungen, am letztlich verdienten Erfolg für Germering änderte das jedoch nichts.