Freising (sm) – Eine nicht ganz unerwartete Niederlage kassierten die Freisinger Judoka am 4. Kampftag der Bezirksliga-Nord. Beim 1. SC Gröbenzell unterlagen die ersatzge-schwächten Domstädter mit 8:12 und rangieren damit weiterhin auf Platz vier der Tabelle.

Im Nachhinein betrachtet wäre allerdings mindestens ein Punktgewinn, und damit ein Ende der Niederlagenserie gegen Gröbenzell, möglich gewesen. „Man darf eigentlich gar nicht genauer darüber nachdenken. Gröbenzell hatte auch keine Übermannschaft anzubieten, doch wir schaffen es nur ein Rumpfteam auf die Matte zu schicken", ärgerte sich Judoclub-Coach Stefan Steinsdorfer über die vielen Absagen und Ausfälle. Gleichzeitig lobte er aber auch die anwesenden Kämpfer. „Die Jungs haben wirklich alles gegeben und durchweg eine gute Leistung gezeigt. Mit etwas mehr Erfahrung werden uns unsere ganz jungen Kämpfer in den kommenden Jahren noch viel Freude bereiten", ist sich Steinsdorfer sicher.

Schon beim Abwiegen gab es eine negative Überraschung, denn der Verband konnte keinen Kampfrichter für diese Begegnung stellen. Somit mussten jeweils zwei Vertreter der beiden Vereine die Mattenleitung übernehmen, um einen regulären Ablauf zu gewährleisten.

Nach dem ersten Durchgang führten die Gastgeber nur knapp mit 6:4. Für den Judoclub punkteten Andreas Schwaiger, Christoph Emmer, Jan Elschen und Tino Kittler in überzeugender Manier, wobei Kittler das Kunststück gelang, einen klaren Rückstand kurz vor Schluss noch in einen Sieg umzumünzen.

Im zweiten Abschnitt lösten sich die Domstädter von allen Zwängen, riskierten alles und stellten die Mannschaft auf fünf Positionen um. Die Rechnung schien zunächst aufzugehen, denn Jan Elschen und Wolfgang Widl konnten zum 6:6 ausgleichen. Nach den Niederlagen von Marco Mühlhans, Samir Bendraoua und dem Debütanten Pascal Wäldchen zog Gröbenzell jedoch wieder auf 9:6 davon. Die erneut sehr souverän auftretenden Christoph Emmer und Andreas Schwaiger brachten den Judoclub im Anschluss wieder auf 8:9 heran, ehe die Gastgeber in den letzten drei Kämpfen doch noch alles klar machen konnten.

09.03.2013-1.DGJanElschengegenMariusMayer 1